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© Stadt Neustadt (Hessen)

Facebook Account E-Mail
Geschrieben von Sebastian Habura   

Da wir in den letzten Monaten nicht mehr so viele Besucher auf dieser Seite verbuchen konnten, entschieden wir uns, diese Seite nicht mehr zu aktualisieren und dafür einen Facebook-Account mit allen wichtigen Informationen für Euch einzurichten.

Aktuelle Termine und alles wissenswerte über die kommunale Jugendarbeit in Neustadt findet ihr unter dem Facebook - Account: Jugendraum Neustadt.

Gruss Habu und Anika


Sommerprogramm 2011 E-Mail
Geschrieben von Sebastian Habura   

In den Sommerferien 2011 sind insgesamt drei Angebote des Streetworkprojektes Neustadt geplant:

- Am 29.06.2011 begeben sich Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren auf eine "Schatzsuche" am Singliser See bei Borken. Dort werden sie mit der hohen Kunst des Geocachens vertraut gemacht.

- Vom 11. bis 15. Juli können sich 13-21 Jährige auf ein Abenteuer auf dem Elisabethpfad einlassen und selbstorganiesiert in einer Gruppe von fünf bis acht Teilnehmern die Strecke von Eisenach nach Neustadt beGEHEN. Die Gruppe ist sowohl für die Navigation als auch die Verpflegung selbst verantwortlich.

- Am letzten Wochenende der Sommerferien (9. und 10. August) ist eine Vater-Kind-Floßtour geplant. Diese Tour beinhaltet Padeln und eine Übernachtung im Zelt - die Örtlichkeit ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest gelegt. Anmelden können sich Väter die Lust auf ein kleines Abenteuer mit ihrer Tochter bzw. Sohn haben.


Bei Interesse oder Fragen stehe ich Ihnen unter der Telefonnummer 0152/ 071 302 31 oder per Mail unter habura@bsj-marburg.de gerne zur Verfügung.


Floßfreizeit Ueckermünde E-Mail
Geschrieben von Sebastian Habura   

Neustädter Jugendliche auf den Spuren von Tom Sawyer und Huckleberry Finn

Sieben Jugendliche aus dem hessischen Neustadt nahmen im Zeitraum vom 26.03 bis 01.05.2011 an der Überführung der „Sila Vega“ von Ueckermünde zur mecklenburgischen Seenplatte teil. Die „Sila Vega“ ist ein aus zwei Einzelkörper bestehender Floßverbund von  von etwa 50qm. Die Kooperationsveranstaltung des Streetwork-Projektes des bsj e.V. Marburg und der „Abenteuer AG“ der Martin-von-Tours-Schule Neustadt fand bereits während der Anmeldungsphase großen Zuspruch.
Das Abenteuer begann um 10.18 Uhr Ortszeit vor dem Neustädter Jugendraum, als sieben Jugendliche in Begleitung des bsj-Streetworkers Sebastian Habura und der weiblichen Begleitung Mila Jung in ihren roten Bus stiegen und Richtung Uckermünde losfuhren. Nach einer sehr entspannten und teils auch spaßigen achtstündigen Busfahrt durch insgesamt fünf deutsche Bundesländer (Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern) erreichten sie das Zentrum für Erlebnispädagogik und Umweltbildung) in Ueckemünde - die Bildungsstätte des bsj am Stettiner Haff . Hier lag der Startpunkt ihrer 5-tägigen Wasserexkursion.
Während eines warmen Lagerfeuer lauschten die Teilnehmer gespannt der Vorstellung des Vorhabens durch das Team der Sila Vega, die der Gruppe den Weg und die Regeln der nächsten fünf Tage auf dem Floß erklärten. Die Teilnehmer erfuhren ebenfalls, dass die „Sila Vega“ auf der Seeplatte in Mecklenburg in den Sommermonaten für Umweltbildung auf dem Wasser beispielsweise für Schulklassen und andere Kinder- und Jugendgruppen eingesetzt wird und aus diesem Grund dorthin überführt werden muss.
Am nächsten Vormittag packten die Teilnehmer ihr „Hab und Gut“ in jeweils zwei Holzkisten, welche ihnen an Bord während der Exkursion als Kleiderschrank dienten und bestiegen das Floß. Nach einer kurzen Einweisung und der Einteilung der Jugendlichen in Versorgungs- und Organisationsteams begann die Floßexkursion in Richtung Stettiner Haff.
Bereits die Überquerung des Haffs verlangte von den Jugendlichen den ersten Einsatz. Bei mäßigen Wellengang war auf dem Floß neben Vorsicht auch Kooperation gefragt – beispielsweise drohte das Verbindungsstück der beiden Floßteile immer wieder heraus zu springen, durch das Eigengewicht zweier Teilnehmer wurde dies immer wieder verhindert. Auf dem Wasser wurde ca. vier Stunden nach Reiseantritt die deutsch-polnische Grenze überschritten. Manch einer auf dem Floß überschritt damit das erste Mal in seinem Leben eine Grenze in ein fremdes Land. Der erste Halt in einem polnischen Dorf namens Trzebiez (Ziegenort) stellte die jungen Teilnehmer vor ihre erste große Herausforderung. Sie musste ohne Kenntnisse der fremden Sprache – Geld tauschen und Einkäufe erledigen, nach anfänglichen Schwierigkeiten und Verständigungsproblemen wurde die Sprachbarriere mit einem Kauderwelsch aus russisch-deutsch-italienisch plus Gebärdensprache vorbildlich überwunden und die jungen Neustädter waren für die weiteren Stunden auf polnischen Boden gewappnet.
Das erste Tagesziel der Reise war die Marina Gozlaw im Norden von Stettin. Auf dem Weg dorthin  über die Oder kreuzten riesige Transportschiffe den Weg der ca. 15 Meter langen Sila Vega – die Besatzung des Floßes kam beim Anblick der zum greifen nahen „Schiffsriesen“ nicht selten ins Staunen. In der Marina angekommen, machten sich beide Teams an ihre Arbeit. Das Versorgungsteam zauberte ein köstliches Abendmahl für die Besatzung - bestehend aus Spaghetti mit Tomatenhacksoße und das Versorgungsteam fertigte die Zelte für das Nachtlager.
Am zweiten Tag besichtigte die Gruppe zunächst die Kernstadt von Szczecin, dabei legte das Floß nicht weit den Hackenterrassen an und die Gruppe hatte drei Stunden Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Neben allerlei Einkäufen hatten die jungen Neustädter voller Stolz und Freude  über interessante Erlebnisse zu berichten. Zur Mittagszeit ging die Reise weiter und am frühen Abend passierte das Floß wiederum die Grenze und erreichte den deutschen Teil der Oder. Wenig später wurde das Tagesziel Gartz an der Grenze von Mecklenburg zu Brandenburg angesteuert. Bereits routiniert sorgten die Teams kurz nach dem Anlegen des Floßes schnell für ein Mahl und das Aufbauen des Nachtlagers. Nach dem leckeren Abendessen und spannenden Gesprächen sorgten drei Angler für einen kleinen Snack für den nächsten Tag – eine leckere Rotfeder.
Der dritte Tag begann mit einem ausgewogenen Frühstück an Bord der Sila Vega. Bei wunderschönen und sonnigen Wetter ging es dann Richtung Schwedt, wo das Floß die Mittagspause über am Hafen lag und die Besatzung wiederum Stadtausgang bekam. Voller Vorfreude auf eine Marina mit Dusche machte sich das Floß samt Besatzung aus Schwedt in Richtung Oderberg bis sich plötzlich das Wetter änderte und die Exkursion linkerhand von einen Gewitter begleitet wurde. Eine Pause an einem kleinen Anlieger nahe einem Dorf machte es möglich, dass das Unwetter unweit am Horizont vorbeizog und sowohl Floß als auch Besatzung komplett trocken blieben. Bei starkem Wind und nach einem vorzüglichen Abendmahl zubereitet an Bord bei Fahrt (Bouletten und Kartoffelbrei) legte die Sila Vega am Privathafen vor Oderberg an. Nach der ersehnten Dusche schlief ein Großteil der Jugendlichen an Bord des Floßes, „um diese Erfahrung auch mitzunehmen.“
Am vierten und letzten Tag auf dem Floß hieß das erste Tagesziel Schiffshebewerk Niederfinow., das die Wasserstraßen von Oder und Havel miteinander verbindet. Bereits die Ansicht des Bauwerkes versetzte die Mannschaft ins Staunen. Die Einfahrt ins Hebebecken des in den 30er Jahren fertiggestellten Bauwerkes und das folgende Heben auf über 25 Meter war für jeden Teilnehmer das Highlight des Tages und für manche sogar der Exkursion. Das Tagesziel des letzten Exkursionstages war die Marina Marienwerder in der Nähe von Eberswalde. Auf dem Weg dorthin hatten die Jugendlichen noch die Möglichkeit, das technische Equipment der Sila Vega auszuprobieren. Während einer Pause prüfte sie die Tiefe und Sichtweite des Wassers und beobachteten die Unterwasserwelt über den Bildschirm einer Unterwasserkamera.
Die Ankunft in Marienwerder war ein schöner Abschluss einer sehr gelungenen Exkursion. Nachdem das Floß „Klarschiff“ gemacht wurde und das Versorgungsteam die Gruppe zum letzten Mal verköstigte, ging es nach einem kleinen Dorfbummel zum letzten Mal in die Zelte bzw. auf Floß in die Schlafsäcke.
Während der Exkursion erhielt jeder der Teilnehmer eine Einweisung in Bootführung und Knotenkunde, so dass  das Floß  auch von Ihnen gesteuert und in den Häfen festgemacht werden konnte. Des Weiteren waren die Jugendlichen für die Versorgung und Übernachtung der Gesamtmannschaft verantwortlich – dabei wurde jedem Jugendliche vor Augen geführt, welche individuellen Stärken er besitzt und an welchen Stellen er noch arbeiten sollte. Die recht langen Zeiten auf dem 42 Quadratmeter großem Floß stellten die Jugendliche vor neue Erfahrungen, sie waren gezwungen sich vier Tage lang auf engsten Raum mit den gleichen Menschen zu Recht zu finden und vor allem mit ihnen auszukommen. Dabei wurde ihr Bewusstsein einer Gemeinschaft gestärkt und ihre enormen Wichtigkeit in einer Gruppe hervorgehoben. Neben der Gesamtgruppe musste einige der Teilnehmer ebenfalls neu Wege finden sich selbst zu beschäftigen und alleine mit sich zurecht zu kommen, um beispielweise Ruhe zulassen zu können.

Aufgaben wie das Einkaufen in Polen oder die generelle Versorgung der Gesamtgruppe steigerten ihre Kommunikations- bzw. Organisationsbewusstsein. Die Teilnehmer waren zu jeder Zeit der Exkursion die Hauptakteure – sie bestimmten sowohl das Gelingen der einzelnen Tage wie auch den Spaßfaktor - jeder Misserfolg betraf die Gesamtgruppe und musste von allen gemeinsam getragen werden. So wurden nach den ersten Tagen Meinungsverschiedenheiten oft im Gesamtverbund geklärt, weil die Gruppe einsah, dass jede Unregelmäßigkeit die Gesamtstimmung auf dem Floß beeinträchtigte.

Die Neustädter Gruppe bedankt sich sehr herzlich für eine tolle Floßexkursion bei – Sebastian, Katrin, Frank, Franz, Mila und vor allem dem Wettergott, der uns fast nur Sonne schenkte!

Die Sila Vega kann von Jugendgruppen und Schulklassen aus ganz Deutschland genutzt werden. Nähere Informationen zum Floß und den Umweltbildungsangeboten erhalten sie auf der Internetseite: http://www.schwimmender-lernort.de/.
Waheed B. gewinnt zum vierten Mal die Sport AG E-Mail
Geschrieben von Sebastian Habura   

Waheed B. bleibt auch in diesem Schuljahr der vielseitigste Sportler der Sport AG der Martin-von-Tours-Schule. Er erringt diese Trophäe bereits zum VIERTEN Mal und ist damit alleiniger Rekordhalter.

Das Konzept dieser AG ist, den Schülern von Beginn an eine breite Palette von Sportangeboten aufzuzeigen und sie möglicherweise für einzelne Sportarten in ihrer Freizeit zu begeistern. Sie sollen ebenfalls die Möglichkeit bekommen, in stets rotierenden Gruppen mit Siegen und Niederlagen umgehen zu lernen.


Die Angebotspalette setzte sich aus folgenden Sportarten zusammen:

Fussball, Basketball, Handall, Volleyball, Engl. Fussball, Brennball, Hallenhockey, Völkerball, Tennis, Kegeln, Basketballrugby, 1-Kontakt Fußball, Kickball und Ball über die Schnur.

Hip Hop Camp 2010 E-Mail
Geschrieben von Sebastian Habura   
Bericht folgt...
Wanderung 2010 Wetzlar - Marburg E-Mail
Geschrieben von Sebastian Habura   
Zum dritten Mal auf dem Elisabethpfad

Ein Teil der sechs jungen Neustädter im Alter von 15 bis 17 Jahren gingen bereits bei der Anmeldung zur 3-tägigen Wandertour auf dem Elisabethpfad von Wetzlar nach Marburg über ihre erste persönliche Grenzen hinaus. Während der 70 km Tour gab es neben Spaß und viel gemeinsamer Zeit auch viele Erfahrungen, welche die Jugendlichen mit nicht alltäglichen Situationen konfrontierten.

Das Konzept der selbst organisierten Tour, die durch den Streetworker Sebastian Habura und Benedikt Hegemann begleitet wurde, teilte die Gesamtgruppe in drei Kleinteams – Führungs-, Organisations- und Verpflegungsteam, um den Jugendlichen vor Augen zu führen, was jeder von ihnen individuell zum Erfolg der Tour beitragen kann bzw. sollte, um somit ihre positiven Eigenschaften hervorzuheben und sie in ihrer Person zu bestärken. Weitere Ziele der 3-tägigen Wanderung waren die der Stärkung ihres Durchhaltevermögens und der Kommunikationsfähigkeit.

Die Teilnehmer wurden somit zu Hauptakteuren ihrer eigenen Tour und befanden sich in der Verantwortung, für die Gruppe bestmöglich zu sorgen. Jeder Misserfolg betraf die Gesamtgruppe und musste von allen gemeinsam getragen werden. Der beiden Betreuer begleitete die Gruppe und stand ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung, indem sie mit ihnen Wege zur eigenständigen Lösung von Schwierigkeiten entwickelte. 

Am ersten Tag führte das Führungsteam die Gruppe vom Wetzlarer Hauptbahnhof über das Kloster Altenberg nach Naunheim, wo sie im Ökumenischen Gemeindehaus nächtigten. Durch anfängliche Orientierungsschwierigkeiten verlängerte sich die eigentlich Strecke um ca. 5km, bei wunderbarem Wanderwetter und ausgiebigen Pausen kamen jedoch alle guter Dinge am Nachtquartier an. Nach einem fachmännisch zubereiteten Nudelgericht, dem Küchendienst, einem Tischfußballturnier und einer Nachtwanderung ging es dann in die Schlafsäcke und Isomatten auf dem Boden des Gemeindehauses. Für einen Jugendlichen war es sogar die erste Übernachtung in einem Schlafsack.

Am zweiten Tag GING es von Wetzlar nach Weipoldshausen, wo die Gruppe nach einer idyllischen Wanderung in der Schutzhütte am Rande eines Fußballplatzes schlief. Die Schutzhütte verfügte lediglich über einen Ofen, der(wenn er brannte) die Hütte gut wärmte. Vor Ort grillten zunächst alle Teilnehmer Bratwürstchen an Stöcken über einem Lagerfeuer, sammelten anschließend während einer Nachtwanderung Holz für die Nacht und zählten während einer Ruhephase auf dem Fußballplatzrasen die Sternschnuppen der glasklaren Nacht. Nach mehreren Runden des Spiels „Werwolf“ ging es für die Gruppe in die wohlverdiente Nachtruhe.

Der dritte und letzte Tag führte die Gesamtgruppe von Weipoldshausen nach Marburg, von wo aus sie ihre Heimreise antraten. Die anspruchsvollste aber gleichzeitig schönste Wanderung meisterten die sechs Neustädter mit Bravour, wobei sie sich stets gegenseitig motivierten und unterstützten.


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